Wie schnell zahlt sich Ihr Eigenanteil durch die jährliche Heizkosteneinsparung aus?
Die Formel ist bewusst einfach gehalten: Eigenanteil nach Förderung ÷ jährliche Heizkosteneinsparung = Amortisationszeit in Jahren. Bei einem Eigenanteil von 7.500 € und einer geschätzten jährlichen Einsparung von 900 € ergibt das rund 8,3 Jahre. Diese vereinfachte Rechnung eignet sich für eine erste Einordnung, ersetzt aber keine vollständige Wirtschaftlichkeitsberechnung, wie sie ein Energieberater erstellen würde – dort fließen zusätzlich Energiepreisentwicklung, Zinseffekte und unterschiedliche Wartungskosten ein.
Der wichtigste Eingabewert – der Eigenanteil – hängt direkt von Ihrem individuellen Fördersatz und der Kostendeckelung ab. Ermitteln Sie ihn deshalb zuerst mit dem vollständigen Förderrechner und übertragen Sie den dort ausgewiesenen Eigenanteil hierher, statt ihn zu schätzen.
Ganz einfach: Eigenanteil nach Förderung geteilt durch die geschätzte jährliche Heizkosteneinsparung gegenüber der alten Heizung. Das Ergebnis ist die Anzahl an Jahren, bis sich der Eigenanteil rechnerisch ausgeglichen hat.
Nutzen Sie zuerst den vollständigen Förderrechner: Der dort ausgewiesene Eigenanteil (Gesamtkosten minus Zuschuss) ist der richtige Ausgangswert für diesen Amortisationsrechner.
Weil sie künftige Energiepreisänderungen, unterschiedliche Wartungskosten zwischen alter und neuer Heizung, Kapitalkosten und individuelle Verbrauchsschwankungen nicht berücksichtigt. Für eine belastbare Wirtschaftlichkeitsberechnung ziehen Sie einen Energieberater hinzu.
Vergleichen Sie Ihre bisherigen Jahresrechnungen für Öl, Gas oder Kohle mit einer realistischen Schätzung des Stromverbrauchs der neuen Wärmepumpe bei aktuellen Strompreisen. Ein Energieberater oder die Fachfirma kann diesen Wert für Ihr konkretes Gebäude genauer ermitteln.